Am 12. September findet der vierte bundesweite Warntag statt. Mit der gemeinsamen Aktion von Bund und Ländern sollen nicht nur die Bürgerinnen und Bürger für die vorhandenen Warnsysteme sensibilisiert werden, sondern auch wichtige Erkenntnisse zum technischen Ablauf gewonnen werden.
Gewarnt wird über das Modulare Warnsystem MoWaS. Es kommt unter anderem bei Naturgefahren wie Unwetter oder Hochwasser, bei Großbränden, bei einem Ausfall der Infrastruktur wie Gas, Wasser oder Strom sowie bei Angriffsszenarien zum Einsatz.
Um 11 Uhr erfolgt die Probewarnung durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) an das Modulare Warnsystem MoWaS. Von dort aus wird die Meldung unter anderem an verschiedene Warn-Apps und Rundfunksender weitergegeben. Auch der sogenannte Cell Broadcast wird wieder Teil des Warntages sein, mit dem Warnnachrichten direkt auf mobile Endgeräte geschickt und dort angezeigt werden.
Zusätzlich erfolgt am 12. September eine lokale Bevölkerungswarnung durch Sirenen.
Weiterführende Informationen erhalten Bürgerinnen und Bürger zudem unter https://warnung-der-bevoelkerung.de/.